Samstag, 14. Juni 2014

DIE PERFEKTE HARMONIE


2 Jahre ist es her, als ich eines Morgens plötzlich wusste, was ich unbedingt noch gerne in unserm Garten hätte. Kennt ihr das...oft ist es ein Bild in einer Zeitschrift, das mich inspiriert, manchmal ein Besuch in meiner Lieblingsgärtnerei oder eine gemütliche Blogrunde
In diesem Fall war es ein
 ROSENBOGEN. Immer schon wollte ich einen und plötzlich wusste ich genau wie und wohin
Mein Lieblingsmann war von er Idee genauso begeistert wie ich und machte sich gleich ans Werk.
Und wie das bei uns so ist, wurde aus : "Wir machen nur mal schnell einen Rosenbogen", ein ziemliches Monsterprolekt. Eigentlich ist es ein Laubengang. Immerhin ist er mehr als 4Meter lang und verbindet den oberen mit dem unteren Gartenteil.
Für die Bepflanzung war ich zuständig.
Ohne viel zu recherchieren verließ ich mich auf mein Bauchgefühl.

Ja, und so sieht unser Projekt nach 2 Jahren aus.





Die Uetersener Klosterrose ist eine moderne Kletterrose aus dem Hause Rosen Tantau. Ihr Name ehrt die
Zisterzienserinnen, die Mitbegründerinnen des  Uetersener Klosters, eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler in Schleswig Holstein. Eingeführt und getauft wurde sie im Juli 2006 in Uetersen. Ihr Name soll an die Symbolkraft erinnern, die der Rose von den Zisterziensern zugesprochen wurde. Sie war der Jungfrau Maria geweiht und der Inbegriff des göttlichen Geheimnisses.













'Albertine' hat glänzend dunkelgrüne Blätter. Sie klettert mit kupferfarbenen, starkwüchsigen Trieben bis zu 5 m hoch - die Triebe haben große, hakige Stacheln. Sie ist starkwüchsig und hat eine sehr schöne Wuchsform.


































Wer den einmalblühenden Rambler Paul's Himalayan Musk pflanzt, muss ihm viel Platz zur Ausbreitung bieten. Er klettert mühelos bis zu 10 Meter nach oben, Oben angekommen lässt er seine Ranken herabhängen, was besonders zur Blütezeit ein unnachahmlich schönes Bild ergibt. Die einzelne Blüte der Kletterrose Paul's Himalayan Musk ist etwa 5 cm groß und mit bis zu 25 Blütenblättern schön gefüllt.Die Farbe ist ein kräftig schimmerndes Karmesinrosa, das im Verblühen zu Weiß verblasst, mit gelben Staubbeuteln. Die Blüten erscheinen in langen Dolden, die den Rosenstock wie von Blüten übersät aussehen lassen.
Durch die stark duftende, große Menge der Blüten kann man die Kletterrose Paul's Himalayan Musk zur Blütezeit weithin riechen und die Pflanze ist ein Bienenmagnet. Aus vielen Blüten entwickeln sich im Herbst kleine, leuchtend orangerote, längliche Hagebutten.




Von all meinen Kletterern ist sie die zaghafteste, was durch ihre zarten zerbrechlich wirkenden Blüten noch unterstützt wird.
Wie filigrane Porzellanblüten schweben ihre Blüten auf  zarten biegsamen Trieben über unserem Pool.








Sie blüht, wenn alle anderen Rosen noch mit der Knospenbildung beschäftigt sind. Bereits Anfang Mai öffnet sie ihre schalenförmigen zartgelb bis cremefarbenen Blüten. Sie nährt die ersten Bienen im Jahr und trägt im Herbst große dunkelrote Hagebutten. Nur Regen mögen die weichen, samtigen Blüten so gar nicht.
Sie ist die perfekte Nachbarin meiner Pauls Himalayan Musk.


Für mich ist gestern das heurige Schuljahr zu Ende gegangen. Was jetzt noch kommt, ist nur mehr die Kür. Die Pflicht liegt hinter mir und das ist gut so.
Es war ein ereignisreiches Jahr, das gestern mit unserem Schulfest einen gelungenen Abschluss gefunden hat.
Jetzt kehrt langsam Ruhe ein. 2 Wochen liegen noch vor uns, dann haben wir es geschafft und es heißt endlich FERIEN 


Habt noch ein schönes Wochenende.
Ich muss noch die Schulfotos bearbeiten die ich gestern gemacht habe. Das sind ganz schön viele geworden.





Sonnige Grüße auch von meiner kleinen Prinzessin aus dem letzten Post. Danke für eure vielen Tips. Ich werde mal recherchieren, oder mir doch einen Namen einfallen lassen....mal sehen. 



Ach ja, nicht das ihr glaubt das wars schon, gell.
Einige Rösleins hab ich noch
Bis ganz bald
eure
rosenverliebte
Barbara

Mittwoch, 11. Juni 2014

DIE GESCHICHTE EINER NAMENLOSEN PRINZESSIN

Es war einmal ein trauriges Röschen. Der Winter nahte und nach einem Sommer voller Entbehrungen, den sie in einem viel zu kleinen Töpfchen auf engsten Raum mit vielen anderen jungen Rosen verbringen musste, fand sie sich eines Tages auf einem Tisch in einem Glashaus wieder. Schüchtern blickte sie um sich und was sie sah, gefiel ihr gar nicht. Rund um sie herum, standen und hingen die verschiedensten Pflänzchen, die wohl niemand mehr haben wollte. Blattlos und braun, halb vertrocknet oder krank.
Niemand kam vorbei und das kleine Röschen wurde von Tag zu Tag trauriger.
Ach wenn es doch ein wenig heller wäre. Vor Trauer verlor sie immer mehr Blätter und auch ihre kleinen weißen Blüten waren längst verblüht. 

Es wurde immer kälter und dunkler und das kleine  Röschen war so traurig, dass es bittere Tränen weinte.
Doch eines Tages geschah, womit die kleine Rose niemals mehr gerechnet hatte.
Eine junge Frau näherte sich dem Tisch und begutachtete das kleine Röschen.Voller Mitleid mit diesem kleinen Pflänzchen, nahm sie es mit in ihren Garten. Es war der Beginn einer wundervollen Freundschaft.

Sicher wollte ihr wissen was aus dem Röschen geworden ist























 Eine Rose so lieblich und rein...
Ihr Duft ist sehr stark und im Gegensatz zu ihrer Leichigkeit schwer und süß.
Ihre Triebe sind weich und biegsam, ihre Blätter auffallend gesund und glänzend.
Sie blüht nur 1 Mal in reinem Weiß mit auffallend gelben Staubgefäßen.
Wer kennt diese kleine Prinzessin ?




Vielleicht könnt ihr mir einen Tip geben. Ich wüßte so gerne ihren Namen.
Wenn ich vom Duft ausgehe, muss sie fast eine Engländerin sein. 

Ihr Lieben,
ich muss weiter
Bald hab ich Ferien...ich freu mich
aber bis dahin zeig ich euch noch einige Prinzessinnen, Königinnen und erzähle euch von wundervollen Freundschaften, und von perfekter Harmonie im Rosengarten.

eure rosenverliebte
Barbara





Montag, 9. Juni 2014

VON EINER WAHREN SCHÖNHEIT UND EINEM LIEBHABERSTÜCK

Die Geschichte die euch heute erzählen möchte beginnt im Jahr 1960, als der berühmte Rosenzüchter Reimer Kordes die Rosen "Friedrich Wörlein"  und  "Circus" kreuzte und damit eine der wohl wundervollsten Rosen schuf.

Die Westerland





Gesund, kräftig, unermüdlich blühend, sturm und regenfest und winterhart





 Ein Farbenspiel in apricot
 



Ein Liebhaberstück




verspielt, verträumt und fröhlich zugleich
 



 vom Herzen...




 zauberhaft von Hand gemacht




Viel mehr als eine Nettigkeit





 Liebe Christiane
ein Bäumchen hab ich nicht gefunden, aber wohin würde dieses Häuschen und das Herz besser passen, als mitten in diese wundervolle Rose, die den Mittelpunkt unseres Rosengartens bildet. 
Auch heute fällt es mir noch schwer meine Freude in Worte zu fassen.
Aber ich glaube, du weißt wie schon, was ich sagen möchte...

Nur wer mit dem Herzen sieht
kann die Schönheit der Schöpfung erkennen...

das hast du geschrieben und mit deinem Geschenk mein Herz berührt .
Und das tust du immer wieder, wenn du postest.
Wie schön, dich hier gefunden zu haben.

Wer Christiane und ihre Freundinnen noch nicht kennt, HIER
findet ihr einen der schönsten Blogs die ich kenne.
 




 

Mit einem vor Freude hüpfenden Herzen verabschiede ich mich für heute von euch.
Die WESTERLAND ist nicht meine einzige Rose
Wenn ihr wollt, zeig ich sie euch alle.



Bis bald
eure
Barbara

die bis Samstag noch ganz viel zu bewältigen hat, aber dann wirds hoffentlich ruhiger und ich hab endlich wieder mehr Zeit für euch. (Die Nettigkeiten für euch sind fast fertig und gehen Ende der Woche auf Reise) Bitte nicht böse sein weils so lange gedauert hat.



Sonntag, 1. Juni 2014

MAI 2014

Hallo ihr Lieben , an diesem stürmischen regnerischen 1. Juni.
Heute möchte ich euch in Bildern zeigen, wie er war, der Mai 2014.
Lange hab ich überlegt, ob ich zurückschauen soll. War er doch nicht unbedingt mein Mai, obwohl ich diesen Monat so sehr mag. Ein bißchen mehr wie alle anderen Monate. 
Nicht umsonst nennen wir ihn den Wonnemonat Mai.
Bringt er uns doch die Ruhe nach dem launischen April. Eröffnet er doch den Sommer und lässt uns begreifen zu welchen Wundern die Natur fähig ist.
Öffnet er des Flieders Blüten, lässt unter seiner Sonne den Schneeball mit dem Weissdorn um die Wette strahlen und elfengleiche Akeleienblüten in sanftem Winde tanzen.





Nur heuer da wollte er diese Stimmung nicht aufkommen lassen. Heuer wollte er aufrütteln, so als würde er sagen, schaut mal, ich zeig euch was ich kann.
Ich bin bunt, ich bin stürmisch, ich bin nass, ich bin kalt, ich bin kraftvoll und stark und ich kann zaubern. Von 0 auf 100 in wenigen Minuten.





   Ich bin sonnig, ich bin warm, ich bin romantisch und unendlich schön





Das war er, mein Mai 2014, der trotz aller Hochs und Tiefs, auch viele Herzensmomente in seinem Rucksack hatte.
Und diese Bilder schicke ich jetzt noch schnell zu BIRGITT, und ihrem Projekt Monatscollage.





Einen ganz besonderen Moment hat er mir gestern zum Abschied geschenkt. Es war mehr als ein Moment, nicht nur, weil er mehr als 2 Stunden gedauert hat, sondern weil er mich so sehr berührt hat.




Hört auf euer Bauchgefühl

und freut euch mit mir auf einen neuen aufregenden Monat, dem wir glaub ich ganz schnell zeigen müssen, dass wir ihn ganz besonders liebhaben wenn er uns mit vielen Sonnenstunden verwöhnt. Ich glaub nämlich, das weiß er noch nicht so ganz.
Und habt noch ein wenig Geduld mit mir, ich schau ganz oft bei euch vorbei, aber das Schreiben fällt mir nicht leicht. Aber das kommt wieder, ich weiß es.
eure
Barbara